Anker setzen bei der ZEIT

Kennt ihr diese tolle Kampagne von der ZEIT? Man kann 5 Wochen lang DIE ZEIT für nur 5€ abonnieren. Ist das nicht toll? Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Die erste Ausgabe lag diese Woche in unserem Briefkasten. Und ich habe das Glück, dass mit dieser Ausgabe der erste Teil einer ZEIT-Serie beginnt. Es geht Über die Zukunft der Liebe. Als erstes habe ich mir, als angehende Kunsthistorikern, natürlich das Feuilleton vorgeknöpft. Das Feuilleton ist so toll! Es ist der Olymp auf dem große Ideen, große Denker*Innen zusammen kommen. In dieser Ausgabe geht es im Feuilleton über den BREXIT und die Vertiefung europäischer Werte, Street-Art (voll nice), Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo (wir lieben sie) und die amerikanische Autorin Lucia Berlin (voll toll).

IMG_6466So ein schöner Anblick, die ZEIT in unserem Briefkasten!

Die Vielleser-Zeitung

Die ZEIT hat viel zu sagen, deswegen ist sie auch so dick. An eine Wochenzeitung stellt man bekanntlich die Anforderung genug Lesestoff für eine ganze Woche zu bieten, dass die meisten Leute sonntags mehr Zeit haben als sonst mit einkalkuliert. ZEIT-Abonnenten und eigentlich alle Leute die ich kenne, bestätigen, dass die ZEIT diesem Anspruch mehr als gerecht wird. Ich weiß noch, wie meine Lehrer*Innen immer meinten, dass schon die nächste Ausgabe im Postfach liegt, bevor man mit der einen Ausgabe durch ist.

Mit der ZEIT unterwegs

Der erste Teil des ZEIT-Tests: Wie macht sich die Zeitung unterwegs? Mit der ZEIT kann man sich überall gut und gerne sehen lassen, ja, sie ist geradezu die Zeitung zum sehen und gesehen werden. Es ist fast so, als wenn das intellektuelle Image der Zeitung auf den Leser abfärbt. Wer DIE ZEIT im Alltag lesen möchte ist gut beraten immer nur ein Zeitungsbuch mitzunehmen. Die gesamte Zeitung in der Tasche mitzutragen wird auf die Dauer anstrengend, zumal eine außerordentlich große Tasche nötig sein wird, wenn man noch Laptop et cetera mitnehmen möchte. Auf dem Heimweg wurde sie mir recht schwer. Und wer kann die gesamte ZEIT schon an einem Tag “durch” lesen?

Das große Format hat auch seine Vorteile. Man kann sich jede Woche erneut an den großen Bildern in der ZEIT erfreuen, die manchmal mehr zeitgenössische Kunst denn Fotojournalismus sind.

IMG_6527Wer DIE ZEIT mitnehmen möchte, ist gut beraten nur ein Buch mitzunehmen.

Der Reiß- und Reisetest

Für öffentliche Verkehrsmittel ist DIE ZEIT definitiv zu groß. Man muss schon über eine ausgefeilte Faltungstechnik verfügen, will man seinen Sitznachbarn nicht einengen. Ich falte die Zeitung in viertel, sechstel, achtel und alle anderen möglichen Faltarten. Am Ende sieht das Zeitungspapier total mitgenommen aus, nicht nur durch die vielen Falten überall, sondern auch wegen den so authentischen Rissen. Eine abgewetzte Zeitung hat Charakter, ist eine Requisite in guten Filmen und sie ist einfach so viel cooler. Ich mag abgewetzte Zeitungen.

Manchmal nützt jede Technick nichts. Man muss die Seite schlussendlich umblättern, komme was wolle. Entweder nimmt man kurz, nur ganz kurz, und mit unterwürfigster Entschuldigung den Luftraum seines Nachbarn ein oder man sitzt neben einem tollen Menschen, der kraft einer lang(jährig)en Freundschaft/Partnerschaft verständnisvoll ist. Glücklicherweise saß ich neben einem tollen Menschen.

In den nächsten Wochen werde ich meine (Lese-)Eindrücke von, mit und über DIE ZEIT schildern. Macht mit! Lest mit mir 5 Mal DIE ZEIT und fühlt euch frei eure Eindrücke in den Kommentaren zu teilen.

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